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Andi Loser - Pianist und Songwriter - ist im St. Galler Rheintal geboren. Aufgewachsen mit vier Geschwistern als Sohn eines schulischen Heilpäda- gogen nimmt Musik schon in der Familie einen wichtigen Platz ein. Vom Klavierunterricht in seiner Kinder- und Jugendzeit ist der junge Andi jedoch nur mässig begeistert. Es fällt ihm schwer, den Zugang zur ausschliessich klassischen Literatur zu finden. Erst als er mit 15 Jahren den Blues und Boogie Woogie für sich entdeckt, entsteht eine tiefe Bindung zu seinem Instrument.
Im Alter von 18 Jahren gründet er mit seinem Bruder Jürg die Band "the session brothers" Diese werden schnell bekannt für ihre mitreissenden Interpretationen von Songs aus den 60er und 70er Jahren. Sie touren durch die Schweiz und sind mit ihrem Blues Rock eine bekannte Grösse an zahlreichen Bikershows. Schon damals schreibt Andi Loser auch eigene Songs, und so nimmt die Band Ende 1991 eine CD auf, die sich über 1'500 mal verkauft und in verschiedenen Lokalradios zur CD der Woche gekürt wird. Im Jahr 1992 folgt der Höhepunkt dieser CD: Mit der Singleauskoppe- lung "good times" gewinnen die Session Brothers beim Schweizer Fernsehen in der beliebten Sendung"Risiko" die Publikumswahl und dürfen den begehrten Musik-Pokal entgegen nehmen. Zu dieser Zeit arbeitet Andi Loser als Lehrer und schreibt auch die beiden Kindermusicals "Ich weiss doch, dass ihr da seid" und "Schulgespenster". Beide Produktionen werden im Diogenes Theater Altstätten mit sehr grossem Erfolg aufgeführt. Mitte der 90er-Jahre entscheidet sich Andi Loser dann, sich ganz seinem Ziel - seiner Leidenschaft und seiner Berufung - der Musik, zu widmen. So geht er nach Los Angeles ins bekannte "Musicians Institute". Dort lernt er von den Besten im Musikbusiness und spielt nebenbei in Bars und Clubs Piano. Es folgen Auftritte mit anderen, noch jungen Musikern und Bands, die Loser als Keyboarder durch Californien bringen. Diese erlebnisreiche, von Musik erfüllte Zeit in den USA formen den jungen Pianisten und Sänger, bringen ihn auf seinen eigenen Weg und lassen ihn für eigene, neue Projekte reifen.
Doch die Zeit in der Fremde ist zugleich die Sehnsucht nach der Heimat. So kehrt Andi Loser in die Schweiz zurück und formiert seine eigene Band "blue louis". Im Spätsommer 1999 veröffentlicht blue louis in der Schweiz ihre erste Live-Konzert-maxi-single mit dem Namen "live", welche der Band zu einer ersten Fangemeinde verhilft. Dieser Start-Erfolg und eine Reihe weiterer erfolgreicher Auftritte beflügelt die Band, im Herbst 2002 ihr Debutalbum "no.1" unter dem Label "Helvetic Productions" zu veröffentlichen. Das Album findet sofort grosse und positive Beachtung in der in- und ausländischen Musikszene. Dies ermöglicht der Band unter anderem Auftritte am Jazzfestival Montreux (2001) und ein Engagement an der expo.02 in Neuchâtel.
2001 gewinnnt Andi Loser für seine Verdienste im Bereich Musik den Förderpreis des "Lions Club Rheintal". "...Der Förderpreis soll die bisherige Arbeit von Herrn Andi Loser anerkennen und den Glauben an eine erfolgreiche Karriere dokumentieren..."
Die kommenden zwei Jahre führen die Band blue louis durch einen Prozess der ersten kommerziellen Erfolge, der persönlichen Selbstfindung, der musikalischen Weiterentwicklung und der Neufindung. Im Frühling 2003 reist Andi Loser nach Paris und komponiert Songs für ein neues Album. Unter dem Namen "alan d. & the poets" erscheint im Herbst 2003 das Album "paris". Ein Album, welches den neuen und eigenständigen Stil der Band widerspiegelt. "paris" verkauft sich ohne Vertriebsdeal rund 1'200 mal.
Andi Loser komponiert und produziert in dieser Zeit auch den Soundtrack zum Film "Ave Maria und Znünibrot" des Regisseurs Kuno Bont, vertont inszenierte Lesungen mit einer Schauspielerin und engagiert sich in verschiedenen Projekten mit anderen Bands. Als Pianist des Theaters "Sinnflut" feiert er Erfolge mit dem Stück "Ebbe im Glas" aus "Mr. Pilks Irrenhaus" von Ken Campbell. Im Sommer 2004 trennen sich die Wege von Andi Loser und blue louis. Diese Zeit nutzt Andi Loser gewissermassen als musikalische Auszeit, während er als Gast-Pianist in diversen Bands spielt. Im Frühling 2005 gründet er die Band "the poets". Es folgen Auftritte an diversen Openairs, und eine ausgedehnte Schweizer Clubtour. Es entsteht zudem das "poetry": das Projekt von Andi Loser zusammen mit dem Gitarristen Marc Pauli. Dabei handelt es sich um Songs aus der Feder von Andi Loser, arrangiert für Piano, Gitarre und zwei Stimmen.
Im Herbst 2006 gehen "the poets" ins Studio und beginnen damit, neues Songmaterial aufzunehmen. Während den Aufnahmen zeigen sich jedoch unterschiedliche Auffassungen in der kreativen Schaffensweise und Andi Loser entscheidet sich, eine Pause einzulegen.
Die neu gewonnene Zeit erlaubt es Andi Loser, mit Kindern ein Musical aufzuführen. Das aus seinerFeder stammende Musical "Schulgespenster" wird nach 4 monatiger Vorbereitung im Juni 2007 zum zweiten Mal sehr erfolgreich aufgeführt.
Im September und Oktober 2006 sind "the poets" wieder auf Tour. Mit neuer Besetzung beschliesst Andi dann auch, die Aufnahme-Sessions neu zu starten. Leider verletzt sich Gitarrist Art Wicki und fällt aus. So spielen Ende Jahr Massimo Buonanno (drums), Urs Streckeisen (bass) und Andi Loser die Songs zur neuen Scheibe ein. Es entsteht die Idee, mit verschiedenen Musikern zusammenzuarbeiten. Als Gitarristen wirken in der folgenden Zeit Marc Pauli, Lukas Schwengeler, und Art Wicki. Die Percussion wird von Georgios Mikirozis eingespielt. Im Frühling 2008 kann für die Platte ein Label und Vertriebsvertrag mit Turicaphon, Phonag abgeschlossen werden. Im Sommer 2008 wird Pele Loriano, Gitarrist, Songwriter sowie Produzent von Sina und Kandelbauer auf Andi Loser aufmerksam. In der Folge übernimmt Loriano die Produktion des Albums. In inspirierender Zusammenarbeit entsteht mit "bending rainbows" eine CD, die in der Schweizer Musikszene bereits vor ihrer Veröffentlichung für grosses Interesse sorgt. Im Oktober und November 2008 mischen Pele Loriano, Andi Loser und Rob Viso - Schlagzeuger von Musicstar Fabienne Louves - und dem Innerschweizer Songwriter Reto Burrell das Werk im "Le bistro Studio" in Luzern. Das Mastering besorgt Troy Glessner in den Spectre Stuios in Seattle (USA).
Mit "bending rainbows" ist Andi Loser ein berührendes, zeitloses Werk gelungen, das mit nationalen und internationalen Produktionen auf Augenhöhe steht. Eingängige Songs im Singer-Songwriter Stil, transparent arrangiert und mit viel Musikalität gespielt. Musik und Text harmonieren wunderschön, laden ein, den Geschichten der Songs zuzuhören, zeichnen Gedanken und Bilder. Erinnerungen und Erlebnisse erscheinen vor dem inneren Auge. Es erwacht unweigerlich eine Sehnsucht nach den eigenen Wünschen und Träumen. |
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| all is music - music is all |
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